weltwärts
„weltwärts“ ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch ENGAGEMENT GLOBAL gefördert wird. Er kann von jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 28 Jahren in den Ländern der OECD/DAC-Liste der Entwicklungsländer und -gebiete geleistet werden. Für Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung liegt die Altersgrenze bei 35 Jahren.
Entwicklungspolitik und Globales Lernen
Neben Sprachkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen gewinnen die Freiwilligen wichtige Kompetenzen und Einblicke in Bereiche, die insbesondere in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft von großem Wert sind:
- nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele
- globale Zusammenhänge
- soziale Verantwortung
Grundsätzlich befinden sich die weltwärts-Einsatzstellen in entwicklungspolitischen Bereichen, wie z.B. Armutsreduzierung, Bildung, Ernährungssicherung/Ländliche Entwicklung, Frieden, Gesundheit und Bevölkerungspolitik, Menschenrechte, Migration, Soziale Sicherung, Umwelt- und Ressourcenschutz, Wasser.
Ein Dienst für junge Erwachsene von 18 bis 28 Jahren, gegebenenfalls auch bis 35 Jahren.
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts steht jungen Männern und Frauen offen, die mindestens 18 Jahre und bei Vertragsabschluss höchstens 28 Jahre alt (in Ausnahmefällen auch etwas mehr) sind unabhängig von ihrer Herkunft oder Einkommenssituation. Für Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung liegt die Altersgrenze bei 35 Jahren und es können Mehrbedarfe über spezielle Fördermittel beantragt werden.
Voraussetzung für alle ist ein mittlerer Bildungsabschluss mit abgeschlossener Ausbildung oder Fachhochschulreife bzw. Abitur. Die Dauer inklusive der Seminare ist bei der APCM in der Regel 12 Monate. Kürzere Dienste sind möglich.
Interesse an globalem Lernen, Respekt gegenüber Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit und eine grundsätzliche Bereitschaft zum weiteren Engagement nach der Rückkehr wird vorausgesetzt.
Weltwärts wirkt – nachhaltig und über Jahre hinweg!
Über sieben Jahre hinweg hat eine von der Koordinierungsstelle weltwärts in Auftrag gegebene Studie ehemalige Nord-Süd-Freiwillige begleitet und untersucht, wie sich ihre Einstellungen, Kompetenzen und Lebenswege weiterentwickeln. Es zeigte sich eine langfristige Wirkung auf Haltung und Engagement:
Rückkehrende sind überdurchschnittlich oft ehrenamtlich aktiv, denken in globalen Zusammenhängen und zeichnen sich durch ein hohes Maß an Empathie sowie internationale Offenheit und Vernetzung aus.
Nahezu 60 % der Befragten beschäftigen sich auch sieben Jahre nach weltwärts noch stark mit entwicklungspolitischen Themen.
Rechtlicher Rahmen
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den anerkannten Trägerorganisationen als Gemeinschaftswerk verantwortet. Die APCM ist vom Bundesministerium wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Entsendeorganisation anerkannt.
Das bedeutet für die Freiwilligen,
